Lehrlinge finden: Jugendliche für das Handwerk begeistern
Die jüngste Generation steht in den Startlöchern und schon jetzt ist absehbar, dass nichts mehr sein wird, wie es einmal war. In den vergangenen 10 Jahren hat sich in der Lehrlingsausbildung alles verändert, zumindest was die Jugendlichen angeht – die Unternehmen werden noch folgen (müssen). Es gibt jedoch bereits erste funktionierende Lösungsansätze – lesen Sie weiter!
Generation X, Y, Z… und wie man sie sonst noch so nennt
Es spielt keine Rolle mehr, wie man die verschiedenen Generationen nennt, es kommt lediglich darauf an, wie man mit ihnen umgeht. Und in der Erwartungshaltung haben alle etwas gemeinsam, denn sie alle bemängeln die Kommunikation und fehlende Wertschätzung vieler Arbeitgeber.
Wir können also bereits heute vorhersagen, dass dies in Zukunft zwei wichtige Themen sein werden und auch die Digitalisierung macht keinen Halt. Wir müssen uns weiter digitalisieren, aber besonders geht es um die Automatisierung, wo immer es möglich ist.
Viele Tätigkeiten, Geschäftsprozesse und Mikro-ToDo’s könnte man längst automatisieren und bestehende Mitarbeiter dadurch entlasten.
Unternehmen, die bereits heute diese Herausforderungen lösen, werden gut gerüstet in die Zukunft schauen und auch in diesen herausfordernden Zeiten ausreichend Jugendliche für eine Lehre begeistern können.
Die Diskrepanz zwischen Lehrlinge und Unternehmen
Auf der Unternehmensseite wird von „Bildungsschrott“ und fehlendem Interesse am Handwerk gesprochen. Die Jugendlichen hingegen sehnen sich nach Information, Aufklärung und Einblicken in die Praxis.
Für viele Jugendliche ist eine Lehre im Handwerk nicht vorstellbar, weil sie sich es schlichtweg nicht vorstellen können.
In den vergangenen Jahren wurden Lehrlingsevents abgesagt, Messen verschoben und es fand kaum Präsenz statt. Das spüren die Betriebe nun und auch die Jugendlichen haben sich weiter distanziert.
Auch in Schulen sind die Unternehmen selten anzutreffen und es gibt kaum noch Berührungspunkte zu den potenziellen Lehrlingen.
Jugendliche für eine Lehre im Handwerk überzeugen
Die jungen Menschen suchen Aufklärung und Praxis, also sollten wir ihnen diese auch geben. Wir sollten jedoch dort mit ihnen in Berührung kommen, wo sie sich derzeit aufhalten – sonst werden wir uns lediglich weiter von ihnen distanzieren.
Wenn ein Handwerksbetrieb Lehrlinge sucht, dann muss dieser auch aktiv in Kontakt mit den umliegenden Schulen stehen. Der Betrieb hat die Möglichkeit sich dort vorzustellen, seine Ausbildungsberufe vorzustellen und als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten.
Denn in der Realität passiert folgendes: Den Kindern wird ein Studium nahegelegt, wenn sie nicht wissen, was sie tun möchten – weil damit macht man nichts falsch. Die Kinder haben in diesen unsicheren Zeiten noch mehr Angst etwas falsch zu machen, genau das gilt es zu verhindern!
Die Jugendlichen müssen eine Vorstellung haben, wohin die Reise gehen kann. Sie müssen ein Gefühl dafür bekommen, was es überhaupt heißt eine Lehre zu machen.
Lehrlinge finden und überzeugen
Neben dem aktiven Auftreten in Schulen, folgen nun wichtige Themen, die für Unternehmen zukünftig essenziell wichtig sind. Nur wer jetzt den Sprung schafft und mit der Zeit geht, wird in Zukunft noch erfolgreich Lehrlinge ausbilden können.
Soziale Medien sind der STANDARD!
Unternehmen haben es grundsätzlich leichter denn je, denn man kann nun digital mit den Jugendlichen in Kontakt treten. Diese sind gut darauf vorbereitet und man kann sie dort bereits im Vorfeld für eine Lehre begeistern.
Immer mehr Unternehmen erkennen das und versuchen online Werbung zu schalten, dabei fällt immer wieder auf, dass auf Facebook nach Lehrlingen gesucht wird und im Anschluss wird geklagt, dass das nichts bringt.
Klar für uns, weil das Ziel eben völlig verfehlt wurde.
TikTok, Snapchat, Youtube und co. heißen die heutigen Plattformen bei den Jugendlichen – „Auf Facebook sind nur meine Eltern.“
Das muss man verstanden haben und das wird auch nicht ewig so bleiben. Es werden neue Plattformen entstehen, alte Plattformen sich weiterentwickeln und manche soziale Medien werden völlig verschwinden.
Professionelle Bilder und Videos sind Pflicht
Vertrieb, Marketing und Personal sind 3 wichtige Säulen im Unternehmen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
So wie sich der Vertrieb laufend weiterentwickelt hat, so ist es nun an der Zeit Marketing und Personal nachzuholen und an die heutige Zeit anzupassen.
Ein Unternehmen ohne Karriereseite, professionellen (authentischen) Bildern und Videos, die das Arbeitsleben im Betrieb zeigen, haben kaum noch eine Chance. Sie werden schlichtweg nicht wahrgenommen.
Sie verhindern dadurch, dass die Jugendlichen sich bereits im Vorfeld ausreichend über das Berufsbild und Ihr Unternehmen informieren können.
Die Eltern als wichtiger Entscheidungsträger
Grundsätzlich entscheiden die Jugendlichen selbst, wie ihr weiterer Weg aussehen wird. Dennoch spielen die Eltern dabei eine sehr wichtige Rolle.
Die Kinder informieren sich bei ihren Eltern, lassen diese an ihrer Entscheidung teilhaben und werden von den Eltern zu einem großen Teil beeinflusst – sie wollen ihre Eltern immerhin nicht enttäuschen!
Das sollten Sie im Blick behalten und versuchen, in den Augen der Eltern ein attraktiver Ausbildungsbetrieb zu sein. Sie können auch hierfür die sozialen Medien nutzen!
Fazit
Es ist nicht unmöglich, das haben wir gerade mit einem Partnerbetrieb bewiesen. Ein Elektrobetrieb mit knapp 100 Mitarbeiter, bei dem in diesem Jahr 7 Lehrlinge ihre Ausbildung starteten. Üblicherweise waren es 1 Lehrling, vielleicht mit Glück mal 2.
Als erfahrener Partner durften wir die gesamte Strategie planen, umsetzen und mit dem Betrieb großartige Erfolge feiern.
Geben Sie den sozialen Medien und Ihrem Personalmarketing eine Chance sich zu verändern und Sie werden dadurch den Jugendlichen wieder einen Schritt näher kommen.
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